Alfredo Perl interpretiert Mozarts Klavierkonzert in c-Moll

7. Akademiekonzert
Das Nationaltheater-Orchester präsentiert am 11. und 12. Mai 2026 sein 7. Akademiekonzert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Roberto Rizzi Brignoli. Auf dem Programm stehen Werke von Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart. Den Solopart im berühmten Klavierkonzert Nr. 24 übernimmt Alfredo Perl.
© Büro Schramm für Gestaltung
Mit Till Eulenspiegels lustige Streiche zeichnet Richard Strauss ein präzises musikalisches Porträt der Schelmenfigur. Markante Motive, abrupte Wendungen und eine differenzierte Orchestrierung prägen das Werk, das zwischen Ironie und erzählerischer Zuspitzung changiert. Mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 verschiebt sich der Schwerpunkt vom Erzählerischen auf eine konzentriert musikalische Form. Die Verbindung von klanglicher Dichte und formaler Klarheit prägt ihren Charakter. Alfredo Perl, der zu den profilierten Mozart-Interpreten seiner Generation zählt, verbindet in seinem Spiel strukturelle Klarheit mit klanglicher Differenzierung. 

Richard Strauss’ Also sprach Zarathustra beschließt das Programm. Das Werk entzieht sich einer linearen Dramaturgie; vielmehr reiht Strauss musikalische Gedanken aneinander, die von Friedrich Nietzsches gleichnamigem Text angeregt sind. Berühmt geworden ist vor allem der Beginn mit seiner strahlenden Fanfare – doch jenseits dieses ikonischen Moments entsteht ein vielschichtiges Gefüge aus Klangflächen, Brüchen und Übergängen. 

Mit diesem Programm wird der Mannheimer Strauss-Zyklus fortgesetzt.
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