4. Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen erlebt?
Ich konnte in einer sehr warmen und offenen Atmosphäre arbeiten und bin dankbar, dass ich von den erfahrenen Kolleg*innen viel lernen durfte und mich dabei jederzeit respektiert und wertgeschätzt fühlte.
5. Gibt es ein Akademiekonzert oder ein Werk aus dem Probejahr, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?
Unter den Akademiekonzerten ist mir insbesondere das erste Konzert dieser Saison in Erinnerung geblieben, in dem ich als Piccolosolistin und an der dritten Flöte Werke von Maurice Ravel (Daphnis et Chloé, La Valse) sowie Modest Mussorgskys Bilder einer Ausstellung spielte; das Konzert wurde vom SWR aufgezeichnet. Gerade das kurze, aber sehr prägnante Piccolosolo in Daphnis et Chloé war mir besonders wichtig, und ich habe diesen Moment mit großer Konzentration und viel Freude gestaltet. Insgesamt hat mir die Arbeit an Ravels Musik sehr viel bedeutet. Während meiner Probezeit hat dieses Programm bei mir auch persönlich viele Erinnerungen und Emotionen geweckt. Ich habe dabei oft an meine Studienzeit am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris zurückgedacht, und diese Erfahrungen haben mein Spiel auf natürliche Weise geprägt.
6. Gibt es musikalische Ziele, die Sie sich für die nächsten Jahre gesetzt haben?
Mein größtes Ziel ist es, im Orchester noch stabiler zu werden und mir als Musikerin langfristig Vertrauen zu erarbeiten. Gleichzeitig möchte ich meine künstlerischen Projekte kontinuierlich ausbauen und mich als Musikerin stetig entfalten.