Herr Perl, das c-Moll-Konzert KV 491 von Wolfgang Amadeus Mozart gilt als eines seiner dramatischsten Werke – was fasziniert Sie persönlich an diesem Stück?
Mich hat schon immer der sehr persönliche, subjektive Ton dieser Musik fasziniert, der schon auf die Romantik vorgreift. Und besonders im letzten Satz finde ich die vielen harmonischen Wendungen und die emotionalen Facetten, die zu Tage kommen, besonders bemerkenswert. Und dann natürlich die Eigenschaften, die es mit anderen Klavierkonzerten von Mozart gemein hat, wie z. B. sein grenzenloser Erfindungsreichtum und die Perfektion in der Gestaltung der musikalischen Sprache.