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	<title>Strauss Archive - Musikalische Akademie</title>
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	<description>des Nationaltheater-Orchesters Mannheim e.V.</description>
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		<title>Alfredo Perl interpretiert Mozarts Klavierkonzert in c-Moll</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia landmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 14:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Akademiekonzert]]></category>
		<category><![CDATA[7. Akademiekonzert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://musikalische-akademie.de/alfredo-perl-interpretiert-mozarts-klavierkonzert-in-c-moll/">Alfredo Perl interpretiert Mozarts Klavierkonzert in c-Moll</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikalische-akademie.de">Musikalische Akademie</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section id="section-4-604" class=" ct-section mag-fliesstext" ><div class="ct-section-inner-wrap"><div id="text_block-5-604" class="ct-text-block" >7. Akademiekonzert</div><div id="text_block-6-604" class="ct-text-block" >Das Nationaltheater-Orchester präsentiert am 11. und 12. Mai 2026 sein 7. Akademiekonzert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Roberto Rizzi Brignoli. Auf dem Programm stehen Werke von Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart. Den Solopart im berühmten Klavierkonzert Nr. 24 übernimmt Alfredo Perl.<br></div></div></section>

<section id="section-2-2286" class=" ct-section" ><div class="ct-section-inner-wrap"><div id="div_block-3-2286" class="ct-div-block" ><img decoding="async"  id="image-4-2286" alt="" src="https://musikalische-akademie.de/wp-content/uploads/2026/04/NLBreit_musikalische-akademie-mannheim-facebook-event-header_spielzeit-25-2610-scaled.jpg" class="ct-image"/></div><div id="text_block-5-2286" class="ct-text-block" >© Büro Schramm für Gestaltung</div></div></section>

<section id="section-49-229" class=" ct-section " ><div class="ct-section-inner-wrap"><div id="text_block-3-603" class="ct-text-block" >Mit <em>Till Eulenspiegels lustige Streiche</em> zeichnet Richard Strauss ein präzises musikalisches Porträt der Schelmenfigur. Markante Motive, abrupte Wendungen und eine differenzierte Orchestrierung prägen das Werk, das zwischen Ironie und erzählerischer Zuspitzung changiert. Mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 verschiebt sich der Schwerpunkt vom Erzählerischen auf eine konzentriert musikalische Form. Die Verbindung von klanglicher Dichte und formaler Klarheit prägt ihren Charakter. Alfredo Perl, der zu den profilierten Mozart-Interpreten seiner Generation zählt, verbindet in seinem Spiel strukturelle Klarheit mit klanglicher Differenzierung.&nbsp;<div><br></div><div>Richard Strauss’ <em>Also sprach Zarathustra</em> beschließt das Programm. Das Werk entzieht sich einer linearen Dramaturgie; vielmehr reiht Strauss musikalische Gedanken aneinander, die von Friedrich Nietzsches gleichnamigem Text angeregt sind. Berühmt geworden ist vor allem der Beginn mit seiner strahlenden Fanfare – doch jenseits dieses ikonischen Moments entsteht ein vielschichtiges Gefüge aus Klangflächen, Brüchen und Übergängen.&nbsp;</div><div><br></div><div>Mit diesem Programm wird der Mannheimer Strauss-Zyklus fortgesetzt.</div></div></div></section>

<section id="section-28-229" class=" ct-section" ><div class="ct-section-inner-wrap"><div id="new_columns-29-229" class="ct-new-columns" ><div id="div_block-30-229" class="ct-div-block" ><img decoding="async"  id="image-31-229" alt="" src="https://musikalische-akademie.de/wp-content/uploads/2025/02/Roberto-Rizzi-Brignoli-©-Miina-Jung_4_socialmedia-scaled.jpg" class="ct-image"/><div id="text_block-8-608" class="ct-text-block" >©Miina Jung</div></div><div id="div_block-32-229" class="ct-div-block" ><div id="text_block-33-229" class="ct-text-block mag-zitat-r" >GMD Roberto Rizzi Brignoli gibt einen Einblick, was ihn an diesem Programm besonders fasziniert und reizt.</div><div id="text_block-47-229" class="ct-text-block " ><br></div></div></div></div></section>

<section id="section-49-229" class=" ct-section " ><div class="ct-section-inner-wrap"><div id="text_block-3-603" class="ct-text-block" ><div>Dieses Programm ist für mich etwas Besonderes, weil es scheinbar weit voneinander entfernte und doch tiefgründig miteinander verbundene Welten vereint. Auf der einen Seite die Ironie, Leichtigkeit und der fast theatralische Geist von Till Eulenspiegel; auf der anderen die dramatische und beinahe metaphysische Tiefe von Zarathustra. Dazwischen verkörpert Mozarts Konzert eine außergewöhnliche Balance: eine Musik, die formale Klarheit und innere Spannung vereint.</div><div><br></div><div>Was mich fasziniert, ist genau dieser Ausdrucksbogen: von Tills spielerischerund respektloser Geste über eine introspektivere und dramatischere Dimension bei Mozart bis hin zur beinahe kosmischen Reflexion Zarathustras.Es ist wie eine Reise vom lachenden Mann zum selbstkritischen Mann zum Mann, der sich dem Absoluten stellt.</div><div><br></div><div>Wenn ich meine Vision in einem Satz zusammenfassen müsste, würde ich sagen, dass es in diesem Programm um Freiheit geht: die Freiheit, ironisch zusein, tragisch zu sein, nach Sinn zu suchen, der über das unmittelbar
Begreifliche hinausgeht. Und vielleicht ist es das Zitat von Nietzsche, das mich am meisten berührt, wenn auch indirekt: „Man muss Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern zu erzeugen.“ Es ist ein Bild, das sich meiner Meinung nach durch das gesamte Programm zieht – von Tills Lächeln bis zu Zarathustras Morgendämmerung.</div></div></div></section><p>Der Beitrag <a href="https://musikalische-akademie.de/alfredo-perl-interpretiert-mozarts-klavierkonzert-in-c-moll/">Alfredo Perl interpretiert Mozarts Klavierkonzert in c-Moll</a> erschien zuerst auf <a href="https://musikalische-akademie.de">Musikalische Akademie</a>.</p>
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