• 18. Okt 2020, 18 Uhr
  • 19. Okt 2020, 17:30 Uhr
  • 19. Okt 2020, 20:30 Uhr
  • 20. Okt 2020, 17:30 Uhr
  • 20. Okt 2020, 20:30 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Giovanni Gabrieli (1557–1613)
  • Canzon à 12
    Sonata pian’ e forte (Ch.175 / Nr. 33)

  • Arnold Schönberg (1874–1951)
  • Kammersymphonie Nr. 1 op. 9

  • Johann Sebastian Bach (1685–1750)
  • Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048

  • Arnold Schönberg (1874–1951)
  • Verklärte Nacht op. 4

Mehr Info

Klänge von Trompeten und Posaunen füllen den Raum, durchleuchten jeden Winkel, bevor sie sanft vor einem glorreichen Mosaik entschwinden … Wer das Canzon und die Sonata pian‘ e forte Giovanni Gabrielis, dieses bedeutenden Komponisten am Markusdom, damals in der Basilika gehört hat, muss die elysischen Höhen, die darin besungen werden, förmlich mit Händen haben greifen können. Sacrae Symphoniae nannte er sie, seine strahlenden Kirchenmusiken. Auch im modernen Konzertsaal lassen sich diese wunderbar realisieren – fast scheint es golden zu blitzen, wenn man...

Mehr Info

  • ERSATZTERMINE FOLGEN
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Radek Baborák
  • Horn
  • Franz Schreker (1878–1934)
  • Kammersymphonie

  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
  • Konzert für Horn und Orchester Nr. 3 Es-Dur KV 447
    Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 Haffner-Symphonie

Mehr Info

„Brausend, erschütternd, flammend, ruhelos; ein Greifen und Haschen nach fliehenden Dingen ...“ Diese Notiz aus Franz Schrekers Erinnerungen gibt Aufschluss nicht nur über den Menschen, dessen Schicksal als Jude schon in den Zwanzigern von harten Rückschlägen geprägt war, sondern vor allem auch über den (heute eher wenig beachteten) Komponisten. Um die Jahrhundertwende feierten Schrekers Opern zumindest große Erfolge und wiesen, trotz ihrer Anleihen bei dem Französischen Impressionismus, schon deutlich progressive Züge auf. Auch Schrekers mit 23 Soloinstrumenten besetzte...

Mehr Info

  • ERSATZTERMINE FOLGEN
  • Ingo Metzmacher
  • Dirigent
  • Amihai Grosz
  • Viola
  • Kurt Weill (1900–1950)
  • Kleine Dreigroschenmusik für Blasorchester

  • Paul Hindemith (1895–1963)
  • Der Schwanendreher

  • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
  • Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21

Mehr Info

Mit der 1928 im Berliner Theater uraufgeführten Dreigroschenoper legten Kurt Weill und Bertolt Brecht eine Punktlandung hin, die ihnen quasi über Nacht Weltruhm verschaffte. Und das ganz zurecht, denn das Werk hat es in sich: Brechts scharfzüngige Kritik des Weimarer Kapitalismus trifft auf Weills Persiflage der großen romantischen Operntradition, und damit den Geist der Zeit. Die Musik ist ein rauschendes Potpourri voll augenzwinkernder Melodien, die das Jazzkolorit und die Tanzrhythmen des Berliner Nachtlebens in sich vereinen. Im 3. Akademiekonzert 2020/21 dirigiert Ingo Metzma...

Mehr Info

  • 08. Feb 2021, 20 Uhr
  • 09. Feb 2021, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Ariane Matiakh
  • Dirigentin
  • Tanja Tetzlaff
  • Violoncello
  • Michail Glinka (1804–1857)
  • Kamarinskaya

  • Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
  • Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107

  • Sergej Rachmaninow (1873–1943)
  • Die Toteninsel op. 29

  • Modest Mussorgski (1839–1881)
  • Eine Nacht auf dem kahlen Berge

Mehr Info

Aus dem alten russischen Volkstanz Kamarinskaya hat Michail Glinka ein Orchesterstück gemacht, das seither als Urknallereignis der russischen Klassik gilt: Pjotr Tschaikowski ging gar so weit, zu sagen, dass aus Kamarinskaya die gesamte russische Schule gewachsen sei, so wie ein prachtvoller Eichenbaum aus einer Eichel wachse … Im Spätsommer 1959 bringt Dmitri Schostakowitsch innerhalb kürzester Zeit sein Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur zu Papier. Für den wohl größten Cellisten des 20. Jahrhunderts, Mstislaw Rostropowitsch, hat er sie geschrieben, die...

Mehr Info

  • 08. Mrz 2021, 20 Uhr
  • 09. Mrz 2021, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Michael Schønwandt
  • Dirigent
  • Kit Armstrong
  • Klavier
  • Claude Debussy (1862–1918) / Hans Abrahamsen (* 1952)
  • Children’s Corner

  • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
  • Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

  • Carl Nielsen (1865–1931)
  • Symphonie Nr. 3 op. 27 Sinfonia espansiva

Mehr Info

Claude Debussys liebster Ort auf der Welt war das Kinderzimmer Claude-Emmas, auch genannt „Chouchou“, seiner abgöttisch geliebten kleinen Tochter – ihr hat Debussy seine Sammlung von auf höchstem Niveau verspielten Klavierminiaturen unter dem Titel Children’s Corner gewidmet. Und ganz im Sinne Debussys, filigran und raffiniert spielerisch, hat der dänische Komponist Hans Abrahamsen Debussys Klavierklassiker im Jahr 2011 orchestriert. Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 ist trotz mancher Mozart-Anklänge schon ein reifes, unüberhörbar beethovensches Meisterwerk...

Mehr Info

  • 12. Apr 2021, 20 Uhr
  • 13. Apr 2021, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Antonello Manacorda
  • Dirigent

Mehr Info

Eine Symphonie wie eine Kathedrale – von der Einleitung, die sich wie aus himmlischen Sphären herabsenkt, über den Fall in verzweiflungsvolle Abgründe hin zu jenen majestätischen Chorälen, in denen sich Anton Bruckners tiefer Glaube an die göttliche Rettung manifestiert: Diese Musik ist ein Gottesdienst. Sein „kontrapunktisches Meisterstück“ hat Anton Bruckner die Symphonie Nr. 5 genannt – aber die ungeheure Fugenkonstruktion im Finalsatz ist nur eines der vielen Wunder dieses Werks. Keine andere seiner Symphonien entwickelt ein so intensives mystisches Strahlen und gleichzei...

Mehr Info

  • 10. Mai 2021, 20 Uhr
  • 11. Mai 2021, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Lukas Zeilinger
  • Trompete
  • Alban Berg (1885–1935)
  • 3 Stücke aus der Lyrischen Suite bearbeitet für Streichorchester

  • Joseph Haydn (1732–1809)
  • Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur

  • Gustav Mahler (1860–1911)
  • Symphonie Nr. 1 D-Dur

Mehr Info

Erotik in ihrer tiefstgehenden Erscheinungsform treibt Alban Berg in den letzten zehn Jahren seines Lebens um. Er, der scheinbar so glücklich Verheiratete, lernt die Industriellengattin Hanna Fuchs-Robettin kennen, und was dann folgt, ist eine der grandiosesten Obsessionen der Musikgeschichte – die sich in einem Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts verdichtet, der Lyrischen Suite. Dieses so unglaublich intensive zwölftönige Werk ist ein einziger großer Liebesbrief, ein Kassiber voller Geheimnisse, randvoll mit Zitaten, Bezügen, Noten- und Zahlenmystik, verzweifelten Geheimbots...

Mehr Info

  • 21. Jun 2021, 20 Uhr
  • 22. Jun 2021, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Augustin Hadelich
  • Violine
  • Maurice Ravel (1875–1937)
  • Alborada del gracioso

  • Édouard Lalo (1823–1892)
  • Symphonie espagnole op. 21

  • Enrico Chapela (* 1974)
  • Uraufführung einer Auftragskomposition der Musikalischen Akademie
  • Claude Debussy (1862–1918)
  • La Mer

Mehr Info

„New kid in town“ ist dagegen der mexikanische Komponist Enrico Chapela, den GMD Alexander Soddy und das NTO eingeladen haben, ein neues Werk für Mannheim zu komponieren, das diesem französisch grundierten Programm einige lateinamerikanisch-zeitgenössische Ecken und Kanten verleihen wird. Als Orchestrator hatte Maurice Ravel etwas von einem Alchimisten, der mit geheimnisvollen Zutaten nie gehörte Klangwirkungen erzeugen konnte. Vom Klavier- zum Orchesterstück wird im Jahr 1918 auch die Alborada del gracioso aus seiner Sammlung Miroirs – eines seiner pianistisch...

Mehr Info

  • 06. Jun 2021, 17 Uhr
  • Opernhaus, Nationaltheater Mannheim
  • Joseph Bastian
  • Dirigent
  • Benedict Kloeckner
  • Violoncello
  • Richard Strauss (1864–1949)
  • Serenade für 13 Blasinstrumente Es-Dur op. 7

  • Antonín Dvořák (1841–1904)
  • Bläserserenade d-Moll op. 44

  • Friedrich Gulda (1930–2000)
  • Konzert für Violoncello und Blasorchester

Mehr Info

Noch vor Erreichen des Abiturs ist der junge Richard Strauss als Komponist schon bei seinem Opus 7 angekommen: der Serenade für 13 Blasinstrumente Es-Dur. Ein Jugendwerk, das die klassische Form bewahrt und immer wieder ehrfurchtsvoll in Richtung des von Strauss so vergötterten Mozart blinzelt. Aber die verblüffende Virtuosität des Siebzehnjährigen im Umgang mit den vielen verschiedenen Klangfarben der Bläser gibt schon mal den Blick frei auf den großen Orchesterzauberer, der er bald sein wird … Mozart und seine genialen Bläserserenaden waren auch für Antonín Dvořák eine gro...

Mehr Info