• 07. Okt 2019, 20 Uhr
  • 08. Okt 2019, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Christian Tetzlaff
  • Violine
  • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
  • Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

  • Anton Bruckner (1824–1896) Bruckner-Zyklus
  • Symphonie Nr. 9 d-Moll WAB 109

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Beethovens einziges Violinkonzert genoss zunächst wenig Anerkennung, avancierte dann jedoch schnell zum Vorbild spätromantischer Gattungsbeiträge. Heute gilt das Konzert aufgrund seiner weit gespannten Architektur und der feingliedrig miteinander verflochtenen Solo- und Tuttistimmen als ein Meilenstein in Beethovens Œuvre. Tetzlaff, der jährlich rund 20 verschiedene Violinkonzerte auf seiner modernen Greiner-Geige spielt, schätzt dieses 1806 uraufgeführte Werk besonders: „Es ist ein Teil von mir … Wenn ich das Beethovenkonzert spielen darf, erzähle ich von einer Glückseligkeit und...

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  • 11. Nov 2019, 20 Uhr
  • 12. Nov 2019, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • David Kadouch
  • Klavier
  • Thomas Bloch
  • Ondes Martenot
  • Olivier Messiaen (1908–1992)
  • Turangalîla-Symphonie

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„Modi aller Zeiten und Völker, Vogelgesänge: Überallhin nimmt Messiaen sein kleines Notizbuch mit und notiert, was er hört. Dann geht er heim und ordnet, verwandelt, komponiert seine ‚Objekte‘“. So beschreibt Karlheinz Stockhausen das kompositorische Schaffen Messiaens, der sich auf der Suche nach ungewöhnlichen Vogelrufen auf so einige halsbrecherische Expeditionen über Stock und Stein begeben haben soll. Auch in Turangalîla erfahren seine geliebten Objets trouvés eine unermüdliche Modulation, ob er nun die Nachtigall in der Klavierstimme singen lässt („Jardin du...

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  • 16. Dez 2019, 20 Uhr
  • 17. Dez 2019, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Marek Janowski
  • Dirigent
  • Anna Vinnitskaya
  • Klavier
  • Sergei Prokofjew (1891–1953)
  • Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16

  • Johannes Brahms (1833–1897)
  • Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98

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Was heute als eines der spieltechnisch anspruchsvollsten Werke im Klavier-Repertoire gilt, war für das Publikum des frühen 20. Jahrhunderts eine einzige Überforderung – „Haarsträubend“, resümierte ein Kritiker nach der Premiere des 1913 uraufgeführten Klavierkonzertes Nr. 2; das Publikum sei geradezu vor Schrecken erstarrt! Den jungen Prokofjew interessierte das wenig: Auf Kriegsfuß mit der konservativen Konzertpraxis, schrieb er ein kompositorisch-experimentelles Klavierwerk, das vor Raffinesse und rasanten Geistesblitzen geradezu strotzt. Ewig gestrig? Weit gefehlt! In seine...

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  • 20. Jan 2020, 20 Uhr
  • 21. Jan 2020, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Jean-Jacques Goumaz
  • Oboe
  • Richard Strauss (1864–1949)
  • Konzert für Oboe und Orchester D-Dur TrV 292

  • Richard Strauss (1864–1949)
  • Eine Alpensymphonie op. 64 TrV 233

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1945 sah Strauss sein Lebenswerk eigentlich als beendet an: „Die Noten, die ich … jetzt noch für den Nachlaß zusammenschmiere, haben keinerlei musikgeschichtliche Bedeutung.“ Was für Strauss eine bloße „Handgelenksübung“ war (da man ja schließlich „nicht den ganzen Tag Wieland lesen und Skat spielen“ könne), resultierte in einem elegant ausgestalteten Oboenkonzert, das auch dem fähigsten Instrumentalisten das Äußerste abverlangt. Über ganze 57 Takte rankt sich die eröffnende Solokantilene, eine fein gesponnene Gesangsszene, in die nach und nach Viola, Klarinette und E...

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  • 09. Mrz 2020, 20 Uhr
  • 10. Mrz 2020, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Roderick Cox
  • Dirigent
  • Maximilian Hornung
  • Violoncello
  • Zoltán Kodály (1882–1967)
  • Tänze aus Galánta

  • Édouard Lalo (1823–1892)
  • Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll

  • Maurice Ravel (1875–1937)
  • Pavane pour une infante défunte

  • Béla Bartók (1881–1945)
  • Der wunderbare Mandarin op. 19

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Bartók und Kodály waren ihr Leben lang nicht nur in Freundschaft, sondern auch einer engen musikalischen Partnerschaft verbunden. Nach gemeinsamen ethnologischen Reisen in den 1920er-Jahren publizierten die Quasinachbarn eine Edition ungarischer Volkslieder. Kodálys Tänze aus Galánta sind eine Hommage an eine bekannte ungarische Kapelle, deren temperamentgeladenen Tänze den jungen Kodály zu einer eigenen, nicht minder feurigen Komposition inspirierten. Bartóks Interesse wiederum galt hauptsächlich der bäuerlichen Folklore, und gerade die Bauerntänze brachten ihn „auf d...

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  • 20. Apr 2020, 20 Uhr
  • 21. Apr 2020, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Friedemann Layer
  • Dirigent
  • Herbert Schuch
  • Klavier
  • Franz Schubert (1797–1828)
  • Ouvertüre zu Die Zauberharfe D 644

  • Franz Schubert (1797–1828)
  • Zwischenaktmusiken aus Rosamunde D 797

  • Franz Schubert (1797–1828)
  • Symphonie Nr. 4 c-Moll D 417

  • Franz Liszt (1811–1886) / Franz Schubert (1797–1828)
  • Fantasie C-Dur op. 15 D 760 Wandererfantasie

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Schubert hatte zeitlebens Schwierigkeiten, sich als Komponist von Opernmusik zu etablieren, und auch die Auftragsmusik zu Helmina von Chézys romantischem Schauspiel Rosamunde, Fürstin von Zypern fiel bei ihrer Wiener Premiere durch. Dabei wurde nicht nur das Libretto verlacht, es hakte auch an der dramaturgischen Umsetzung, und Schubert selbst hatte seine Kompositionsarbeit so kurzfristig begonnen, dass vor der Uraufführung Zeit für nur noch einen Probendurchlauf blieb! Trotz allem wollte Rosamunde ihm noch nicht ganz aus dem Kopf gehen: Einer neuen, überarbeiteten Version stellt...

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  • 18. Mai 2020, 20 Uhr
  • 19. Mai 2020, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Benjamin Reiners
  • Dirigent
  • Jeroen Berwaerts
  • Trompete
  • Maurice Ravel (1875–1937)
  • Le tombeau de Couperin

  • Alessandro Marcello (1669–1747)
  • Konzert für Trompete d-Moll

  • Luciano Berio (1925–2003) / Luigi Boccherini (1743–1805)
  • Quattro versioni originali della Ritirata notturna di Madrid

  • Richard Strauss (1864–1949)
  • Der Bürger als Edelmann op. 60

  • Leopold Stokowski (1882–1977) / J. S. Bach (1685–1750)
  • Passacaglia und Fuge c-Moll BMV 582

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Für seinen Tombeau ließ sich Ravel von einem großen französischen Barockmeister inspirieren: François Couperin. Die traditionellen Charakteristika der zeremoniellen Trauermusik ergänzte Ravel augenzwinkernd um ganz neue harmonische und rhythmische Impulse, die entgegen den Formvorgaben ausgesprochen aufgeweckt daherkommen. Vielleicht wäre Alessandro Marcellos Trompetenkonzert, ursprünglich für Oboe, in den Untiefen der Musikgeschichte versunken, hätte es Johann Sebastian Bach nicht für das Cembalo instrumentiert. Ein Glück: Seine Bearbeitung hat Marcellos Konzert erst zu seiner...

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  • 29. Jun 2020, 20 Uhr
  • 30. Jun 2020, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Rafał Blechacz
  • Klavier
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Frédéric Chopin (1810–1849)
  • Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11

  • Sidney Corbett (* 1960)
  • Uraufführung einer Auftragskomposition der Musikalischen Akademie
  • Ludwig van Beethoven (1770–1827)
  • Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

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Chopins erstem Klavierkonzert war Blechacz schon als Kind verbunden: ein wahres Virtousenwerk, das von wirbelnden Oktavläufen, kraftvollen Akkordpassagen und einer sich schier endlos fortspinnenden Melodie charakterisiert ist. Der dritte Satz schlägt mit dem tänzerischen Krakowiak nationalstolze Töne an – 1830, so kurz vor dem Novemberaufstand, dessen Scheitern Chopin schweren Herzens dazu veranlassen wird, der belagerten Heimat den Rücken zu kehren. Doch all das kommt später: Auf eine Reise durch das leidenschaftliche und stellenweise etwas düstere Gemüt seines polnischen Landsmanns...

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Kammerakademie

  • 26. Okt 2019, 20 Uhr
  • Nationaltheater, Opernhaus
  • Bernhard Forck
  • Dirigent
  • Amelia Scicolone
  • Sopran
  • Jean-Féry Rebel (1666–1747)
  • Les Éléments

  • Jean-Baptiste Lully (1632–1687)
  • L’entrée und Chaconne aus Le Bourgeois gentilhomme

  • Jean-Philippe Rameau (1683–1764)
  • Suite und Arien aus Hippolyte et Aricie

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Wie kein anderer beherrschte Jean-Baptiste Lully das musikalische Geschehen am Hofe Ludwigs XIV. Ausgebildet als Geiger, Komponist und Tänzer, lieferte Lully den Soundtrack zu den prachtvollen Festen, Ballett- und Opernaufführungen, in denen der König nicht selten selbst als Tänzer mitwirkte. Rameau war fünfzig Jahre alt, als er mit seiner ersten Oper Hippolyte et Aricie die französische Opernwelt auf den Kopf stellte. Eine Vielfalt von Rhythmen und Klängen, die weit über die musikalischen Konventionen seiner Epoche hinausreichen, prägen sein einzigartiges musikalisches Id...

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Kammerakademie zum »Mannheimer Sommer«

  • 15. Jul 2020, 18 Uhr
  • 16. Jul 2020, 19:30 Uhr
  • Rokoko-Theater Schwetzingen
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Estelle Kruger
  • Sopran
  • Jelena Kordić
  • Mezzosopran
  • Juraj Hollý
  • Tenor
  • Bartosz Urbanowicz
  • Bass
  • Opernchor des NTM
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
  • Requiem d-Moll KV 626

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Wie viel Mozart steckt eigentlich im Mozart- Requiem? Noch heute ranken sich so einige Legenden um die Totenmesse, die Mozart auf dem Sterbebett begonnen hat. Wer gab das Werk in Auftrag? Und wurde Mozart wirklich vergiftet? Die Preisfrage, die auch nach knapp 250 Jahren noch die Gemüter erhitzt, ist und bleibt aber die Frage nach der Autorschaft. Nach dem Tod ihres Mannes übergab Constanze die Arbeitspartitur zunächst an Joseph Eybler, der nach einigen spärlichen Ergänzungen bereits die weiße Fahne hissen musste. Die Instrumentierung von Franz Xaver Süßmayr, Schüler Mozarts und Salie...

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Benefizkonzert

  • 20. Okt 2019, 19:30 Uhr
  • Kunsthalle Mannheim, Atrium
  • Alexander Soddy
  • Klavier
  • Olga Pogorelova
  • Violine
  • Patrick Koch
  • Klarinette
  • Fritjof von Gagern
  • Violoncello
  • Ulrike Hupka
  • Horn
  • Olivier Messiaen (1908–1992)
  • Appel interstellaire für Horn solo

  • Claude Debussy (1862–1918)
  • Première rapsodie für Klarinette und Klavier

  • Maurice Ravel (1875–1937)
  • Sonate für Violine und Klavier

  • Olivier Messiaen (1908–1992)
  • Quatuor pour la fin du temps

Während die Kriegszeit für Messiaen ohne nennenswerte Zwischenfälle begann, geriet er 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft. Trotz schwerster Verhältnisse genoss er in dieser Zeit als Komponist einen gewissen Vorzug gegenüber anderen Gefangenen – so durfte er beispielsweise die mitgeführten Taschenpartituren von Beethoven, Ravel und Strawinsky behalten, und man versorgte ihn mit Papier und Bleistiften, damit er seine Kompositionsarbeit weiterverfolgen konnte. 1941 entstand dann das Quartett. „Nachdem Messiaen das Quatuor komponiert hatte, gingen wir jeden Tag um 18 Uhr nach...

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