Geboren in Fribourg, Schweiz
Mitglied seit 2003

Jean-Jacques Goumaz

Oboe, 1. Solo

Der in Fribourg (Schweiz) geborene Oboist Jean-Jacques Goumaz begann sein Musikstudium am Conservatoire de Fribourg. Weitere Studien führten ihn nach Bern zu Prof. Hans Elhorst, nach London zu Prof. John Anderson und nach München zu Prof. François Leleux.

Für seine solistische Ausbildung erhielt Goumaz mehrere Stipendien, darunter die Bourse Glasson und den Prix Hermann Elsner.

2001 erhielt er den zweiten Preis beim Oboenwettbewerb am Royal College of Music in London und war 2002 Preisträger des Internationalen Oboenwettbewerbs in Belgrad.

Neben Engagements u. a. bei den Münchner Philharmonikern, beim Deutschen Symphonieorchester Berlin und beim Bayerischen Staatsorchester war Jean-Jacques Goumaz als Solo-Oboist beim Kammerorchester München verpflichtet. Seit 2003 ist er als Erster Solo-Oboist am Nationaltheater Mannheim tätig.

Seine Vielseitigkeit und seine Leidenschaft für Kammermusik präsentiert der Wahl-Mannheimer in dem seit 1999 bestehenden Quintette Melini und in den 2015 von Mannheimer Musikern gegründeten Les Cinq de Mannheim. Seit 2016 gibt er seine Freude an der Musik in Form einer Professur am Crescendo Summer Institute Tokaj an die nächste Generation von Musikern weiter.

Zudem ist er nach wie vor beim Deutschen Symphonieorchester Berlin, beim Bayerischen Staatsorchester, beim Frankfurter Museumsorchester, bei den Münchner Philharmonikern und beim Staatsorchester Stuttgart sowie bei weiteren, auch internationalen Orchestern und Opernhäusern zu Gast.