Kammerakademie zum »Mannheimer Sommer«

  • 15. Jul 2020, 18 Uhr
  • 16. Jul 2020, 19:30 Uhr
  • Rokoko-Theater Schwetzingen
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Estelle Kruger
  • Sopran
  • Jelena Kordić
  • Mezzosopran
  • Juraj Hollý
  • Tenor
  • Bartosz Urbanowicz
  • Bass
  • Opernchor des NTM
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
  • Requiem d-Moll KV 626

© Stefano Lunardi

Alexander Soddy

Dirigent

Im Rahmen der 2. Kammerakademie richtet GMD Alexander Soddy sein Augenmerk auf das große Vermächtnis Mozarts, das sagenumwobene und vielleicht bekannteste Opus ultimum der Welt, das Solisten, Orchester und Opernchor des NTM vor der umwerfenden Kulisse des Schwetzinger Rokoko-Theaters präsentieren werden.

© Nationaltheater Mannheim

Estelle Kruger

Sopran

© Nationaltheater Mannheim

Jelena Kordić

Mezzosopran

© Nationaltheater Mannheim

Juraj Hollý

Tenor

© Nationaltheater Mannheim

Bartosz Urbanowicz

Bass

© Christian Kleiner

Opernchor des NTM

Wie viel Mozart steckt eigentlich im Mozart- Requiem? Noch heute ranken sich so einige Legenden um die Totenmesse, die Mozart auf dem Sterbebett begonnen hat. Wer gab das Werk in Auftrag? Und wurde Mozart wirklich vergiftet? Die Preisfrage, die auch nach knapp 250 Jahren noch die Gemüter erhitzt, ist und bleibt aber die Frage nach der Autorschaft. Nach dem Tod ihres Mannes übergab Constanze die Arbeitspartitur zunächst an Joseph Eybler, der nach einigen spärlichen Ergänzungen bereits die weiße Fahne hissen musste. Die Instrumentierung von Franz Xaver Süßmayr, Schüler Mozarts und Salieris, stand schon unter einem weit besseren Stern: Den Stil des Meisters wusste dieser so gut nachzuahmen, dass noch immer gerätselt wird, welche Teile seiner Feder entsprungen sind und an welchen Stellen er lediglich den Spuren Mozarts gefolgt ist. Constanze war natürlich redlich darum bemüht, die Kontroverse um die Totenmesse noch weiter anzufachen und auf dem Standpunkt zu beharren, ihr Mann habe das Werk vor seinem Tod so gut wie vollendet …

 

 

Zusammen mit dem Nationaltheater Mannheim organisiert die Musikalische Akademie seit 2016/17 das Konzertformat der Kammerakademien. In einem quasi kammermusikalischen Rahmen werden dabei Werke abseits der gängigen Konzertrepertoires zum Programm erhoben. Gemeinsam mit namhaften Dirigenten und Instrumentalisten sollen Impulse historisch informierter Aufführungspraxis fruchtbar gemacht werden, um so immer neue Ausdrucksmöglichkeiten zu erschließen.