Kammerakademie

  • 26. Okt 2019, 20 Uhr
  • Nationaltheater, Opernhaus
  • Bernhard Forck
  • Dirigent
  • Amelia Scicolone
  • Sopran
  • Jean-Féry Rebel (1666–1747)
  • Les Éléments

  • Francois Couperin (1668-1733)
  • L’Apothéose de Lully

  • Jean-Baptiste Lully (1632–1687)
  • Suite aus Le Bourgeois gentilhomme

  • Jean-Philippe Rameau (1683–1764)
  • Suite und Arien aus Hippolyte et Aricie

© Gudrun Senger

Bernhard Forck

Dirigent

Im Zentrum dieser Kammerakademie steht die Musik des französischen Hochbarock und insbesondere Jean-Philippe Rameaus, der in dieser Saison auch erstmals auf dem Spielplan des NTM erscheinen wird. Freuen darf man sich auf den Barockspezialisten Bernhard Forck, der seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem NTO fortsetzt …

© Dirk Schelpmeier

Amelia Scicolone

Sopran

… und Amelia Scicolone, die ihr Können und Gespür für Alte Musik unter anderem schon bei Monteverdis Marienvesper im NTM unter Beweis gestellt hat.

Wie kein anderer beherrschte Jean-Baptiste Lully das musikalische Geschehen am Hofe Ludwigs XIV. Ausgebildet als Geiger, Komponist und Tänzer, lieferte Lully den Soundtrack zu den prachtvollen Festen, Ballett- und Opernaufführungen, in denen der König nicht selten selbst als Tänzer mitwirkte.

Rameau war fünfzig Jahre alt, als er mit seiner ersten Oper Hippolyte et Aricie die französische Opernwelt auf den Kopf stellte. Eine Vielfalt von Rhythmen und Klängen, die weit über die musikalischen Konventionen seiner Epoche hinausreichen, prägen sein einzigartiges musikalisches Idiom. Rund um den großen französischen Barockkomponisten und sein revolutionäres Opernschaffen gestaltet Bernhard Forck ein Konzertprogramm, das Tanzsuiten und Arien aus Hippolyte et Aricie enthält, aber auch die Bezüge zu Rameaus Zeitgenossen und Vorgängern von Lully bis Jean-Féry Rebel sucht.

 

 

 

Zusammen mit dem Nationaltheater Mannheim organisiert die Musikalische Akademie seit 2016/17 das Konzertformat der Kammerakademien. In einem quasi kammermusikalischen Rahmen werden dabei Werke abseits der gängigen Konzertrepertoires zum Programm erhoben. Gemeinsam mit namhaften Dirigenten und Instrumentalisten sollen Impulse historisch informierter Aufführungspraxis fruchtbar gemacht werden, um so immer neue Ausdrucksmöglichkeiten zu erschließen.