06. November 2019

Tamara Stefanovich spielt Klavier im 2. Akademiekonzert

Aufgrund einer Erkrankung David Kadouchs übernimmt Tamara Stefanovich den Klavierpart der Turangalîla-Symphonie von Olivier Messiaen. Das Mammutwerk wird selten zum Programm erhoben: Ein Glück, dass mit der serbischen Pianistin, die die Symphonie bereits vierzehn Mal gespielt hat, auch kurzfristig noch eine Spezialistin für die Mannheimer Erstaufführung des Projekts gewonnen werden konnte.

 

Im Rahmen eines Livemitschnitts ist – mit dem Nationaltheater Mannheim als Koproduzenten – eine CD-Einspielung der Symphonie beim Label OehmsClassics geplant.

 

Aus der Biographie der Klaviersolistin

 

Tamara Stefanovich konzertiert regelmäßig mit dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Symphony und Philharmonic Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Als Kammermusikerin wird sie in der laufenden Saison in der Elbphilharmonie, im Flagey Brüssel, im Muziekgebouw Amsterdam, im Konzerthaus Wien sowie im Barbican Center in London auftreten.

 

Des Weiteren wurde sie mit dem Edison Award ausgezeichnet und war für die Einspielung von Bartóks Konzert für zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester mit Pierre-Laurent Aimard und dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez für einen Grammy nominiert. Nach ihrem ersten Soloalbum, in dem sie Werke von Bach und Bartók präsentierte, widmet sie sich in ihrem zweiten Album „Influences“ (2019) Werken von Ives, Bartók, Messiaen und Bach.

 

Tamara Stefanovich lebt in Berlin.

 

Foto: Marco Borggreve