• Montag 10. 20 Uhr
  • Dienstag 11. 20 Uhr
  • Oktober 2016, Rosengarten
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Ludwig van Beethoven
  • 3. Leonoren-Ouvertüre op. 72

  • Thomas Adès
  • Asyla op. 17

  • Richard Strauss
  • Ein Heldenleben op. 40

Sie ist unbestritten das Prachtexemplar unter Beethovens diversen Fidelio-Ouvertüren: Leonore III, die bei Aufführungen der Oper fast immer vor dem Rettungsfinale gespielt wird. Und tatsächlich ist das ja eine Rettungsmusik: Dieses atemlos ungeduldige, herzklopfende Eilen hin zur Erlösung ist das pure Glück in Tönen – ein „vollkommenes Musikstück“, lässt Thomas Mann seinen Adrian Leverkühn im „Doktor Faustus“ schwärmen, „solche Musik ist die Tatkraft an sich ...“ – der perfekte Start also in die neue Saison mit dem neuen GMD! Und der neue Chef setzt auch gl...

Mehr Info

  • Montag 21. 20 Uhr
  • Dienstag 22. 20 Uhr
  • November 2016, Rosengarten
  • Maxime Pascal
  • Dirigent
  • David Kadouch
  • Klavier
  • Claude Debussy
  • Prélude à l’après-midi d’un faune

  • Frédéric Chopin
  • Klavierkonzert Nr.2 f-moll op. 21

  • Igor Strawinsky
  • Le chant du rossignol

  • Sergei Prokofjew
  • Romeo und Julia, Suite Nr. 2 op. 64

„Das ist so viel Musikstück, wie die Palette eines Malers ein Gemälde ist“, sagte Camille Saint-Saëns, Großmufti der Pariser Musikszene, nach der Uraufführung von Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune. Aber Saint-Saëns war ja zu dieser Zeit eben auch schon von gestern, wohingegen Debussy mit seinem „Faun“ damals das Manifest der Musik von morgen komponiert hatte, ständig auf der Suche nach der wirklichen, der einzig wahren und nie gehörten Musik der Welt, wie sie in Luft, Licht, Wäldern und Wasser klingt – oder eben im warmen Wind über einer Sommersonne...

Mehr Info

  • Montag 19. 20 Uhr
  • Dienstag 20. 20 Uhr
  • Dezember 2016, Rosengarten
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Matthias Wollenweber
  • Flöte
  • Eva Wombacher
  • Harfe
  • Gioachino Rossini
  • Ouvertüre zu Wilhelm Tell

  • Wolfgang Amadeus Mozart
  • Konzert für Flöte und Harfe KV 299

  • Ludwig van Beethoven
  • Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Gioacchino Rossini hat nach seinem Guillaume Tell das Opernkomponieren an den Nagel gehängt; vergrätzt, weil alle Welt plötzlich nur noch Meyerbeer hören wollte, und genervt, weil die Opernsänger irgendwie auch immer schlechter wurden. Vielleicht aber auch, weil er spürte, dass der Tell sein absolutes Meisterwerk unter den Opern und mithin schwer zu toppen war – allein schon diese Ouvertüre, die so angriffslustig den Unterdrückern entgegengaloppiert … Eine Leidensgeschichte: Für das verzärtelte Töchterlein des Duc de Guînes, ihre Harfe und ihren flötenden Vater h...

Mehr Info

  • Montag 09. 20 Uhr
  • Dienstag 10. 20 Uhr
  • Januar 2017, Rosengarten
  • Marek Janowski
  • Dirigent
  • Marina Prudenskaya
  • Mezzosopran
  • Richard Wagner
  • Vorspiel zum 1. Akt aus Tristan und Isolde

  • Richard Wagner
  • Wesendonck-Lieder

  • Anton Bruckner Bruckner-Zyklus
  • Symphonie Nr. 3 d-moll „Wagner“

Einen „Lastwagen ins Himmelreich“ nannte Thomas Mann Wagners Tristan-Musik – lustig, dass Richard Wagner anfangs eine eher leichtgewichtige Erfolgsoper vorschwebte, ein „durchaus praktikables Opus“. Und dann komponierte er stattdessen ein grandioses Opernungetüm über den permanenten Ausnahmezustand, über Liebe gegen alle Vernunft, Nacht und Tod. Und platzierte gleich mit dem ersten Akkord des Vorspiels – notorisch berühmt als „Tristan-Akkord“ – einen Sprengsatz in der Musikgeschichte ... Der Tristan ist auch eine Ausgeburt der Liebesexaltationen, die Wagner mi...

Mehr Info

  • Montag 06. 20 Uhr
  • Dienstag 07. 20 Uhr
  • März 2017, Rosengarten
  • Friedemann Layer
  • Dirigent
  • Gustav Mahler
  • Symphonie Nr. 9 D-Dur

Wenn man Umfragen unter Mahler-Kennern startet, welches denn wohl ihre liebste Mahler-Symphonie sei, dann sagen die meisten: Nummer neun. „Es ist da etwas gesagt, was ich seit längster Zeit auf den Lippen habe“, schreibt Gustav Mahler über seine neunte Symphonie aus dem Jahr 1909. Was das gewesen ist, das da gesagt sein wollte – darüber rätseln die, die dem Werk verfallen sind, bis heute. Dass auch in dieser Neunten, wie im vorangegangenen „Lied von der Erde“, nur von Tod und Abschied erzählt wird, stimmt wohl so nicht – eher ist sie ein Rückblick auf gelebtes Leb...

Mehr Info

  • Montag 03. 20 Uhr
  • Dienstag 04. 20 Uhr
  • April 2017, Rosengarten
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Antje Weithaas
  • Violine
  • Alban Berg
  • Violinkonzert Dem Andenken eines Engels

  • Anton Bruckner Bruckner-Zyklus
  • Symphonie Nr. 4 Es-Dur Die Romantische

Karten bestellen

Widmungsträger von Musikstücken haben oft nicht allzu viel mit dem Inhalt der ihnen zugeeigneten Werke zu tun. Bei Alban Bergs Violinkonzert ist das anders: Manon, die achtzehnjährige Tochter von Alma Mahler und Walter Gropius, war gestorben, und Berg nahm sich vor, Wesenszüge des alle Welt bezaubernden Mädchens in Musik zu verwandeln, bei dem die zugrunde liegende aufsteigende Zwölftonreihe als Himmelsleiter für Manon, die „Engels-Gazelle“ (Elias Canetti) dienen sollte. Dem Andenken eines Engels, so Bergs Werktitel, wurde zu dem Violinkonzert des 20. Jahrhunderts....

Mehr Info

Sonderkonzert im Opernhaus

  • Montag 29. 20 Uhr
  • Mai 2017, Nationaltheater
  • Stephan Mai
  • Leitung
  • Alina Pogostkina
  • Violine
  • Martin Spangenberg
  • Klarinette
  • Johann Stamitz
  • Symphonie D-Dur op. 3, Nr. 2

  • Carl Philipp Emanuel Bach
  • Symphonie Es-Dur Wq. 179

  • Johann Stamitz
  • Klarinettenkonzert B-Dur

  • Johann Christian Bach
  • Ouvertüre zu Lucio Silla

  • Wolfgang Amadeus Mozart
  • Violinkonzert G-Dur KV 216

Karten bestellen

300 Jahre Johann Stamitz! Mit diesem Programm präsentiert das Nationaltheater-Orchester ein neues Konzertformat: die Kammerakademie. Das Sonderkonzert findet ungewohnterweise im Opernhaus statt und richtet damit den Blick auf die einzigartige Tradition des Mannheimer Orchesters, das einst als Mannheimer Hofkapelle unter dem Kurfürsten Karl Theodor zur lebenden, klingenden, „Mannheimer Raketen“ zündenden Legende geworden ist. Die Jahrzehnte der Mannheimer Schule im 18. Jahrhundert sind eine der bedeutendsten Phasen europäischer Musikgeschichte, denn die Symphonie hatte ja ein Leben...

Mehr Info

  • Montag 19. 20 Uhr
  • Dienstag 20. 20 Uhr
  • Juni 2017, Rosengarten
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Johannes Brahms
  • Tragische Ouvertüre op. 81

  • Johannes Brahms/ Detlev Glanert
  • Choralvorspiele aus op. 122
  • Robert Schumann
  • Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 Die Rheinische

Karten bestellen

Dunkle Paukenwirbel, tragisch-dumpfes Rumoren im tiefen Blech, unerbittliche Akkorde – alle nur mögliche Düsternis des Schicksals beschwört die Tragische Ouvertüre von Johannes Brahms, das Schwesterwerk zu seiner „Akademischen Festouvertüre“. „Die eine lacht, die andre weint“, so hat Brahms die beiden charakterisiert, wobei im op. 81 keinerlei Larmoyanz aufkommt, vielmehr schmerzlich- feierlich dem Geist der Tragödie schlechthin gehuldigt wird. In seinem op. 122 hat Johannes Brahms in der Melancholie seines letzten Lebensjahres elf seiner meisterlichen Choralvorspie...

Mehr Info

  • Montag 10. 20 Uhr
  • Dienstag 11. 20 Uhr
  • Juli 2017, Rosengarten
  • Sebastian Tewinkel
  • Dirigent
  • Alexander Melnikov
  • Klavier
  • Joseph Haydn
  • Die Vorstellung des Chaos aus Die Schöpfung Hob. XXI:2

  • Ludwig van Beethoven
  • Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

  • Antonín Dvořák
  • Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Karten bestellen

„Mit Würd’ und Hoheit angetan, mit Schönheit, Stärk’ und Mut begabt“ – so kommt er daher, der Mensch in Joseph Haydns Schöpfung, als vorbildliches Produkt der Aufklärung, es ist das Menschen- und Naturverständnis der Freimaurer, das da zelebriert wird, und aufklärungsgemäß strahlt dann auch das Licht in schönstem C-Dur ins anfänglich herrschende Chaos hinein. Aber auch diese Ouvertüre, die Vorstellung des Chaos, hat der begnadete Atmosphäriker Haydn schon ganz unvergesslich in Musik gemalt, viel fragende Ungewissheit in c-Moll … … und in c-Moll schließt da...

Mehr Info