• Montag 19. 20 Uhr
  • Dienstag 20. 20 Uhr
  • Dezember 2016, Rosengarten
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Matthias Wollenweber
  • Flöte
  • Eva Wombacher
  • Harfe
  • Gioachino Rossini
  • Ouvertüre zu Wilhelm Tell

  • Wolfgang Amadeus Mozart
  • Konzert für Flöte und Harfe KV 299

  • Ludwig van Beethoven
  • Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Alexander Soddy

Dirigent

Er ist „der Neue“: Alexander Soddy war bei der Suche nach einem Generalmusikdirektor für Mannheim der absolute Wunschkandidat des Orchesters. Von den Anfängen als Chorknabe in seiner Geburtsstadt Oxford über das Dirigentenstudium an der Royal Academy of Music, die Theoriestudien in Cambridge bis hin zu seinem Aufstieg als Operndirigent in London, an der Hamburgischen Staatsoper und der Oper Klagenfurt und als Assistent von Kirill Petrenko in Bayreuth – der Gesang war immer eine entscheidende Größe in Alexander Soddys Leben als Musiker, eine ideale Grundlage auch für die Arbeit am Konzertrepertoire!

© Christian Kleiner

Matthias Wollenweber

Flöte

Matthias Wollenweber kennt das Mannheimer Konzertpublikum seit 1987 als Soloflötisten, mit dem warmen Klang seiner Holzflöte ist der passionierte Bergwanderer Individualist und Teamplayer zugleich. Das NTO freut sich, solche Solisten aus den eigenen Reihen präsentieren zu können!

Eva Wombacher

Harfe

Eva Wombacher spielt die Harfe, seit sie sieben Jahre alt ist. Stipendien erhielt sie von der „Hans und Eugenia Jütting-Stiftung Stendal“ sowie der „Mozart-Gesellschaft Dortmund“. Sie konzertiert immer wieder mit großen Orchestern, hat aber ihre musikalische Heimat seit vielen Jahren beim Nationaltheater-Orchester.

Gioacchino Rossini hat nach seinem Guillaume Tell das Opernkomponieren an den Nagel gehängt; vergrätzt, weil alle Welt plötzlich nur noch Meyerbeer hören wollte, und genervt, weil die Opernsänger irgendwie auch immer schlechter wurden. Vielleicht aber auch, weil er spürte, dass der Tell sein absolutes Meisterwerk unter den Opern und mithin schwer zu toppen war – allein schon diese Ouvertüre, die so angriffslustig den Unterdrückern entgegengaloppiert …

Eine Leidensgeschichte: Für das verzärtelte Töchterlein des Duc de Guînes, ihre Harfe und ihren flötenden Vater hat Mozart in Paris sein Konzert für Flöte und Harfe komponiert.
Anfangs behauptet er noch halbherzig, das Fräulein spiele „magnifique die Harpfe“, nach ein paar Proben schreibt er entnervt nach Hause, das Gör sei „von Herzen dumm und faul“. Aber mangelnde Inspiration war nie Mozarts Problem, mochten die Auftraggeber auch noch so unbegabt sein – sein Konzert für Flöte und Harfe KV 299 ist trotzdem ein einziger Ohrenschmaus im eleganten französischen Stil …

Symphonie 1812 schrieb Beethoven über seine Symphonie Nr. 7 – mit ihrem drängenden Vorwärts und den rhythmischen Aufbrüchen ist sie eine flammende Anti-Napoleon-Siegesmusik: Die Motive erinnern an die begeisterten Lieder aus den Anfängen der Französischen Revolution, und zu diesen Wurzeln komponiert Beethoven sich zurück, in die Zeit, als Europa noch Träume hatte … Der endgültige Sieg über Napoleon mit musikalischen Mitteln!

Musiker zum Anfassen findet im Anschluss an jedes Konzert in der Lounge des Rosengartens statt. Suchen Sie das Gespräch mit den MusikerInnen, die eben noch für Sie gespielt haben, und lassen Sie den Tag, bewirtet von der Gastronomie des Dorint, bei Musik live ausklingen. Wir freuen uns auf Sie!