• Montag, 06. Nov. 2017, 20 Uhr
  • Dienstag, 07. Nov. 2017, 20 Uhr
  • Rosengarten
  • Stefan Blunier
  • Dirigent
  • Olga Pogorelova
  • Violine
  • Piotr Iljitsch Tschaikowski
  • Violinkonzert D-Dur op. 35

  • Sergej Rachmaninow
  • Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27

© Veerle Vercauteren

Stefan Blunier

Dirigent

Olga Pogorelova

Violine

„Soeben“, schreibt Peter Tschaikowski, „beendete ich den ersten Satz meines Violinkonzerts, morgen beginne ich mit dem zweiten. Meine schaffensfreudige Stimmung ist mir treu geblieben. In solchem Gemütszustand verliert das Schaffen gänzlich das Gepräge der Arbeit; es ist reinste Seligkeit.“ – Tschaikowski hat gerade das schlimmste Jahr seines Lebens hinter sich, aber umso befreiter wirft er jetzt in weniger als zwei Wochen dieses mitreißende Konzert aufs Papier. Und ist sich diesmal ausnahmsweise sicher, ein Meisterwerk abgeliefert zu haben. Ein Volltreffer:

Das Stück klingt heute noch so frisch, virtuos und mitreißend wie 1881 bei der Uraufführung durch Adolph Brodsky und die Wiener Philharmoniker unter Hans Richter.

Sergej Rachmaninow wiederum wollte nach seiner frühen schweren Schaffenskrise gleich ganz aufhören mit dem Komponieren, aber dann tat er es zum Glück doch wieder: In seiner Symphonie Nr. 2 kann man hören, wie sich der Komponist nach langer musikalischer Sprachlosigkeit wieder neu in die russische Musik verliebt. Mit ihrem berühmten elegischen Adagio, der schönsten Filmmusik, die je zu keinem Film geschrieben wurde, ist diese Symphonie Rachmaninows vielleicht beliebtestes Orchesterwerk.

Musiker zum Anfassen findet im Anschluss an jedes Konzert in der Lounge des Rosengartens statt. Suchen Sie das Gespräch mit den MusikerInnen, die eben noch für Sie gespielt haben, und lassen Sie den Tag, bewirtet von der Gastronomie des Dorint, bei Jazz live ausklingen.