Das Nationaltheater-Orchester führt sieben Symphonien von Anton Bruckner in den kommenden Jahren auf. In erster Linie unter der Leitung von GMD Alexander Soddy spielt das Orchester in dem Konzertzyklus in den Spielzeiten 2016/17 bis 2021/22 die Symphonien Nr. 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9.

Den Anfang macht der Spezialist für Hoch- und Spätromantik, Marek Janowski, mit Bruckners 3. Symphonie „Wagner“ am 09. & 10. Januar 2017. In derselben Spielzeit führt GMD Alexander Soddy die 4. Symphonie „Die Romantische“ von Anton Bruckner am 03. & 04. April 2017 mit dem Nationaltheater-Orchester auf.

Konzerte des Bruckner-Zyklus

  • Montag 03.
  • Dienstag 04.
  • April 2017
  • 20 Uhr, Rosengarten
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Antje Weithaas
  • Violine
  • Alban Berg
  • Violinkonzert Dem Andenken eines Engels

  • Anton Bruckner Bruckner-Zyklus
  • Symphonie Nr. 4 Es-Dur Die Romantische

Widmungsträger von Musikstücken haben oft nicht allzu viel mit dem Inhalt der ihnen zugeeigneten Werke zu tun. Bei Alban Bergs Violinkonzert ist das anders: Manon, die achtzehnjährige Tochter von Alma Mahler und Walter Gropius, war gestorben, und Berg nahm sich vor, Wesenszüge des alle Welt bezaubernden Mädchens in Musik zu verwandeln, bei dem die zugrunde liegende aufsteigende Zwölftonreihe als Himmelsleiter für Manon, die „Engels-Gazelle“ (Elias Canetti) dienen sollte. Dem Andenken eines Engels, so Bergs Werktitel, wurde zu dem Violinkonzert des 20. Jahrhunderts....

Mehr Info

  • Montag 02.
  • Dienstag 03.
  • Juli 2018
  • 20 Uhr, Rosengarten
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Joseph Haydn
  • Symphonie Nr. 94 G-Dur Hob.I:49 mit dem Paukenschlag

  • Anton Bruckner Bruckner-Zyklus
  • Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

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In den Londoner Symphonien hat der alte und doch immer noch taufrische Joseph Haydn seine gesammelte symphonische Lebenserfahrung verarbeitet und hatte dafür ein verschwenderisch besetztes Orchester zur Verfügung – Papa Haydn im Orchesterwunderland! So erklären sich Übermut und Verspieltheiten, wie der unerwartete Akzent der Symphonie G-Dur Mit dem Paukenschlag, der angeblich die nach einem allzu reichhaltigen Afternoon-Tea samt Gurkensandwiches und Clotted Cream sanft entschlafenen Konzertbesucher wieder aufwecken sollte – was offenbar schon...

Mehr Info

  • Montag 09.
  • Dienstag 10.
  • Januar 2017
  • 20 Uhr, Rosengarten
  • Marek Janowski
  • Dirigent
  • Marina Prudenskaya
  • Mezzosopran
  • Richard Wagner
  • Vorspiel zum 1. Akt aus Tristan und Isolde

  • Richard Wagner
  • Wesendonck-Lieder

  • Anton Bruckner Bruckner-Zyklus
  • Symphonie Nr. 3 d-moll „Wagner“

Einen „Lastwagen ins Himmelreich“ nannte Thomas Mann Wagners Tristan-Musik – lustig, dass Richard Wagner anfangs eine eher leichtgewichtige Erfolgsoper vorschwebte, ein „durchaus praktikables Opus“. Und dann komponierte er stattdessen ein grandioses Opernungetüm über den permanenten Ausnahmezustand, über Liebe gegen alle Vernunft, Nacht und Tod. Und platzierte gleich mit dem ersten Akkord des Vorspiels – notorisch berühmt als „Tristan-Akkord“ – einen Sprengsatz in der Musikgeschichte ... Der Tristan ist auch eine Ausgeburt der Liebesexaltationen, die Wagner mi...

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