18. April 2018

Musiksalon mit Mitgliedern des NTO

Mitglieder des Nationaltheater-Orchesters spielen am 29. April um 11 Uhr im Oberen Foyer des NTM Streichquintette von Schubert und Glasunow

 „Freylich ist’s nicht mehr jene glückliche Zeit, in der uns jeder Gegenstand mit einer jugendlichen Glorie umgeben scheint, sondern jenes fatale Erkennen der miserablen Wirklichkeit, die ich mir durch meine Phantasie so viel als möglich zu verschönern suche.“

Schuberts Streichquintett in der Besetzung mit zwei Celli war sein kammermusikalischer Schwanengesang. Komponiert 1828, wenige Monate vor seinem Tod, bündelt es alle Qualitäten seiner reifen Instrumentalmusik: sinfonische Form, Klangschönheit und dramatische Kontraste.

Glasunow wiederum, der zu den frühreifen Genies der Musikgeschichte zählt, war im Entstehungsjahr seines ebenfalls mit zwei Celli besetzten Quintetts 1892 schon seit drei Jahren Professor am St. Petersburger Konservatorium. Der 27-Jährige versöhnte hier den kernig-nationalen Stil seines Lehrers Rimsky-Korsakoff mit der weltläufigen Eleganz Tschaikowskys.

 

Mit: Marie-Claudine Papadopoulos (Violine), Covadonga Alonso (Violine), Julien Heichelbech (Viola), Fritjof von Gagern (Violoncello), Alexandre Vay (Violoncello)