26. Februar 2018

Musiksalon mit Mitgliedern des NTO

Die vier Mitglieder des Nationaltheater-Orchesters Wolfgang Hammar (Violine), Barbara Reetz (Violine), Julien Heichelbech (Viola) und Fritjof von Gagern (Violoncello) widmen sich im Musiksalon am Sonntag, 11. März um 11 Uhr im NTM Streichquartetten von Alissa Firsova, Dmitri Schostakowitsch und Samuel Barber.

 

„Den Opfern des Faschismus und des Krieges“ ist Schostakowitschs Streichquartett Nr. 8 in c-Moll gewidmet. Es ist ein autobiografisches Werk und gibt Zeugnis von den Bedingungen des Komponierens in einer Diktatur. Anders als Schostakowitsch selbst flohen die beiden Komponisten Dmitri Smirnov und Elena Firsova in den 1980er Jahren aus der Sowjetunion – nur mit ein paar Koffern und ihren beiden Kindern. Wie ihre Eltern hat sich Tochter Alissa Firsova der Musik verschrieben. Als Komponistin, Pianistin und Dirigentin wird sie von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert. Ihre „Tennyson Fantasy“ op. 36 ist eine Hommage an den britischviktorianischen Dichter Alfred Lord Tennyson und vereinigt Reminiszenzen an die Klänge der Spätromantik mit dem irisierenden Sound der Gegenwart. Firsovas großes Orchesterwerk „Die Windsbraut“, der diesjährige Kompositionsauftrag der Musikalischen Akademie, gelangt am 5. März zur Uraufführung. Flankiert wird das Musiksalon-Programm von Samuel Barbers Streichquartett aus dem Jahr 1936.

 

Mit: Wolfgang Hammar (Violine), Barbara Reetz (Violine), Julien Heichelbech (Viola), Fritjof von Gagern (Violoncello)